Was ist die Leitweg-ID?
Die Leitweg-ID ist die Kennung eines Rechnungsempfängers in der öffentlichen Verwaltung, vergleichbar mit einer Adresse. Sie sorgt dafür, dass die elektronische Rechnung beim richtigen Amt landet. Sie besteht aus mehreren durch Bindestriche getrennten Teilen und endet mit einer Prüfziffer.
Wann brauchst du sie?
Bei Rechnungen an Behörden und andere öffentliche Auftraggeber. Bei Rechnungen zwischen Unternehmen ist sie nicht nötig: Dort kann die Käuferreferenz eine Bestellnummer oder eine andere Referenz des Kunden sein.
Woher bekommst du sie?
Die Leitweg-ID teilt dir der Auftraggeber mit, meist im Auftrag, im Vertrag oder auf der Webseite der Behörde. Sie wird nicht von dir vergeben und lässt sich nicht berechnen, frag bei Unklarheit direkt nach.
Wohin kommt sie in die XRechnung?
In das Feld Käuferreferenz (BuyerReference, BT-10). Wenn du eine Rechnung erstellst, trägst du sie im Feld „Käuferreferenz / Leitweg-ID“ ein. In einer vorhandenen XRechnung siehst du, ob das Feld ausgefüllt ist, indem du die Datei oben öffnest: Fehlt die Leitweg-ID, weist dich die Seite darauf hin.
Weitere Pflichtfelder der XRechnung findest du unter Pflichtangaben auf der E-Rechnung.
Häufige Fragen
Brauche ich bei Rechnungen an Unternehmen eine Leitweg-ID?
Nein. Die XRechnung verlangt das Feld Käuferreferenz aber auch dort. Trage dann eine Bestellnummer oder eine andere Referenz deines Kunden ein.
Wo bekomme ich die Leitweg-ID?
Von deinem Auftraggeber. Die Behörde nennt sie im Auftrag, im Vertrag oder auf ihrer Webseite. Frag im Zweifel dort nach, raten oder selbst ausdenken hilft nicht.
In welches Feld gehört die Leitweg-ID?
In die Käuferreferenz der XRechnung (BuyerReference, Feld BT-10). Im Formular dieser Seite heißt das Feld „Käuferreferenz / Leitweg-ID“.
Was passiert, wenn sie fehlt oder falsch ist?
Das Portal der Behörde kann die Rechnung nicht zuordnen und lehnt sie unter Umständen ab. Prüfe die Rechnung vor dem Versand.
Weitere Themen
Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindliche Auskünfte gibt dein Steuerberater oder das Bundesfinanzministerium.